Erfahrungsbericht

Dresden - bisher für mich ein völlig weisser Fleck auf der Landkarte. Eine grosse, mir unbekannte Stadt und soo weit entfernt...

Das hat sich geändert - seit März 2008 hat Dresden auch einen Platz in meinem Herzen gefunden! Sicherli... weiter lesen

Gäste aus dem Atelier

Kurzurlaub in Dresden

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Als meine Lebensgefährtin sich mit ihrer Tochter zu einem Wellnesswochenende entschloss, stand für mich fest, da fahre ich für drei Tage nach Dresden.

Bei meinem mittlerweile vierten Urlaub als Frau, Ankunft am Vormittag und herzliche Begrüßung durch Hannelore. Bei einer Tasse Kaffee wurde der Ablauf für die nächsten Tage, in Abhängigkeit des Wetters, besprochen. Danach ging es ans zurechtmachen und aussuchen der passenden Kleidung.

Für den Besuch des Miniaturparks „Kleine sächsische Schweiz“ entschloss ich mich für meinen knielangen Jeansrock und ein türkisfarbenes Shirt. Pumps mit 6 cm Absatz rundeten das Outfit ab. Es war nicht einfach auf den geschotterten, unebenen Wegen zu laufen. Ich war die einzige „Frau“ im Rock und Pumps.

Auf der Rückfahrt ein Stopp in Pirna mit einem Spaziergang über den Markt mit Kopfsteinpflaster bis zur Elbe. Oh je! Nach dem einchecken in der Pension „Märchenbrunnen“ am Abend der Besuch bei der Travestierevue „Carte Blanche“. Gegen Mitternacht ging mein erster Tag des Urlaubs zu Ende.

Am nächsten Tag, einem Samstag, habe ich mich selbst zurechtgemacht, in der Pension gefrühstückt und bin anschließend ins Atelier gefahren. Mit Katrin fuhr ich dann ins DDR-Museum und zu einem kleinen Stadtbummel in der Altmarktgalerie und Karstadt, wo wir einen kleinen Mittagsimbiss zu uns nahmen. Danach sind wir zur Schwebebahn Loschwitz gefahren. Von der Bergstation hat man einen tollen Blick über Dresden. Am Abend fuhren wir zu einem Italiener Abendessen. Auf der Rückfahrt habe ich mir noch in einer „Tanke“ ein Flasche Wein gekauft, wie selbstverständlich.

Am Sonntag die gleiche Prozedur am Morgen. Im Atelier angekommen empfing mich Hannelore. Zu Fuß an der Elbe entlang bis zum „Schillergarten“. Ich hatte einen schwarzen weich fliesenden Rock mit einem roten Shirt an. Auch auf meine Pumps, welche ich nun bereits drei Tage trug, habe ich nicht verzichtet. Erstaunlich ist es wie wenig (Natur-) Frauen Röcke tragen, und ich mittendrin. Aber keine negativen Reaktionen.

Nach einem kleinen Mittagsimbiss wieder zurück zum Atelier. Leider kam das unvermeidbare – Zurückverwandeln. Drei wunderbare tolle Tage waren zu Ende.

Schade!!

Ich komme wieder, versprochen.
Roswitha aus Sachsen